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Silke Steinhauser with her dog in front of autumn leaves

✨ „Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, die Angst zu fühlen – und trotzdem zu handeln.“ – Brené Brown

Am vergangenen Wochenende stand für Philo und mich die Anleiterprüfung in der Personensuche an.
Leider setzt allein das Wort Prüfung bei mir einen Mechanismus in Gang: Druck, Selbstzweifel, der alte Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug“. Ich habe schon intensive Ausbildungen gemacht und hab es dann einfach nicht geschafft die Abschlussprüfung abzulegen. Ich war krank – vor Angst und Aufregung.

Vielleicht kennst du ähnliche Sätze:
„Wenn ich Fehler mache, enttäusche ich andere.“
„Ich darf mir keine Schwäche erlauben.“
„Nur wenn ich perfekt bin, habe ich meinen Platz verdient.“

💡 Genau deshalb habe ich letzte Woche begonnen das Buch „Die Schönheit des Scheiterns“ zu lesen.
Schon in den ersten Kapiteln ist mir bewusst geworden, wie sehr mich Rückschläge geprägt – und gestärkt – haben.
Z. B. als Kind im Handball:
Ich musste in einer höheren Altersklasse spielen (für Minis gab es keine Mannschaft), war die Jüngste, die Schwächste. Niemand wollte mir den Ball zupassen, ich musste alleine am Hallenrand die Basics üben.
Damals fühlte sich das furchtbar an.
Heute weiß ich: Ohne diese Erfahrung hätte ich nicht die Resilienz entwickelt, später wieder einzusteigen. körperlich stärkerund größer als die meisten Mädels meiner Altersklasse, hatte ich Vorteile. Außerdem hat das Üben am Hallenrand Früchte getragen. Ich hatte Durchhaltevermögen und Ehrgeiz gelernt. So schaffte ich es in kürzester Zeit vom „Rand“ zur Leistungsträgerin.

👉 Ängste und Glaubenssätze begleiten uns durchs Leben. Die Frage ist: Wie gehen wir damit um?
Hier ein paar Tipps, die mir helfen (Vielleicht ist für dich was dabei):
💫 Box Breathing – 4 Sekunden einatmen, 4 halten, 4 ausatmen, 4 halten.
💫 Herz-Hirn-Kohärenz – bewusst an etwas denken, das positive Gefühle auslöst.
💫 Was ist das schlimmste das überhaupt passieren kann? – Eben – das relativiert viele Ängste.
💫 Und ganz simpel: Beten, mich mit einer höheren Macht verbinden und loslassen (ich glaube es ist egal, ob das Gott, Buddha, Engel, oder unsere Ahnen sind, wichtig ist mir um Unterstützung zu bitten und dann zu vertrauen, dass ich getragen bin und es gut kommt).
💫 Reflexion – welcher Glaubenssatz spricht gerade? Ist er wirklich wahr?

Der Schlüssel ist meiner Meinung, nach Ängste nicht zu verdrängen, sondern sie als Signal zu sehen. Sie zeigen wo Wachstum wartet.

💬 Wie gehst du mit deinen Glaubenssätzen und Prüfungsängsten um?
🗨️ Aus welchem vermeintlichen Versagen bist du stärker hervorgegangen?
Ich freue mich über inspirierende, mutmachende Geschichten in den Kommentaren.

Lasst uns einander stark machen!

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